Die Geschichte hinter STIRO

Die Geschichte hinter STIRO

Vom Trainingsproblem zur eigenen Trainingsmatte – die Geschichte hinter STIRO

Manchmal beginnt eine Geschäftsidee nicht mit einem Businessplan. Manchmal beginnt sie einfach mit einem Problem, das nervt.

Bei STIRO war es der unangenehme Druck am Kreuzbein bei bestimmten Übungen auf der Trainingsmatte.

Als Physiotherapeutin trainiere ich selbst regelmäßig und beschäftige mich auch beruflich jeden Tag mit Bewegung. Dabei fiel mir immer wieder etwas auf: Bei vielen Übungen ist gar nicht die Übung selbst unangenehm – sondern der Druck, der an bestimmten Körperstellen auf der Unterlage entsteht.

Knie, Hände, Ellenbogen oder auch das Kreuzbein können bei Bodenübungen schnell unangenehm aufliegen.

Und irgendwann stellte ich mir eine ziemlich einfache Frage:

Warum gibt es eigentlich keine Trainingsmatte, die stabil bleibt und trotzdem genau dort mehr dämpft, wo man es braucht?

Dick und weich oder dünn und stabil?

Wer nach einer Trainingsmatte sucht, steht häufig vor genau dieser Entscheidung.

Eine dünnere, festere Matte bietet einen guten Kontakt zum Boden und eine stabile Trainingsfläche. Eine dicke und weiche Matte kann dagegen angenehmer sein, verändert aber auch das Gefühl bei Übungen, bei denen Stabilität gefragt ist.

Natürlich kann man zusätzlich ein Kissen oder ein Polster unterlegen. Aber auch das muss immer wieder richtig positioniert werden und kann während des Trainings verrutschen.

Wir wollten deshalb keine Matte entwickeln, die einfach nur dicker oder weicher ist.

Wir wollten die Dämpfung dorthin bringen, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

So entstanden unsere Soft Impact Zonen

Gemeinsam mit Stefanie Grabner begann ich, aus dieser Idee ein echtes Produktkonzept zu entwickeln.

Die Grundidee war eigentlich ganz einfach:

Eine stabile Trainingsmatte mit gezielt integrierten Dämpfungsbereichen.

Diese Bereiche nennen wir heute unsere Soft Impact Zonen.

Sie sind direkt in die Trainingsmatte integriert. Dadurch muss während des Trainings kein zusätzliches Kissen verschoben oder neu positioniert werden.

Die Matte selbst bleibt formstabil, während die Soft Impact Zonen an ausgewählten Stellen zusätzliche Dämpfung bieten.

Was in der Theorie einfach klingt, war in der Herstellung allerdings alles andere als einfach.

Wenn es die passende Produktionslösung nicht gibt, muss man sie selbst entwickeln

Für die technische Umsetzung kam Ingenieur Fritz Kronlachner ins Spiel.

Schnell wurde klar: Für das, was wir vorhatten, konnten wir nicht einfach eine fertige Produktionslösung kaufen.

Also wurde getüftelt.

Wir bauten Prototypen, probierten unterschiedliche Lösungen aus, veränderten Produktionsschritte, testeten Materialien und begannen, auch die für die Herstellung notwendigen technischen Lösungen selbst zu entwickeln.

Nicht alles funktionierte beim ersten Versuch. Ganz im Gegenteil.

Aber genau dadurch entwickelte sich aus einer Idee Schritt für Schritt eine Trainingsmatte, die so aufgebaut war, wie wir sie uns vorgestellt hatten.

Und irgendwann lag sie tatsächlich vor uns:

unsere erste STIRO Trainingsmatte mit integrierter Soft Impact Zone.

Aus einer Idee wird STIRO

Im Jänner 2026 wurde STIRO gegründet.

Und plötzlich ging es nicht mehr nur darum, eine gute Trainingsmatte zu entwickeln.

Wir mussten eine Produktion aufbauen, einen Online-Shop erstellen, Verpackungen organisieren, unsere Marke entwickeln, Produktbilder machen, Videos drehen, Partner finden und vor allem eines schaffen:

Menschen erklären, warum wir glauben, dass eine Trainingsmatte anders gedacht werden kann.

Im Juli 2026 war es schließlich so weit: Der offizielle Verkauf unserer STIRO Trainingsmatten startete.

Ein Moment, der für uns besonders war. Denn aus einem Problem beim eigenen Training war tatsächlich ein Produkt geworden.

Unsere Trainingsmatten entstehen in Oberösterreich

Ein Punkt war uns von Anfang an besonders wichtig: Wir wollten STIRO nicht einfach entwickeln und anschließend irgendwo als fertiges Produkt einkaufen.

Unsere Trainingsmatten werden von uns in Oberösterreich produziert.

Die Matten werden bearbeitet, die Soft Impact Zonen integriert und die einzelnen Arbeitsschritte kontrolliert, bevor das fertige Produkt zu unseren Kundinnen und Kunden geht.

STIRO ist damit für uns nicht einfach eine Marke auf einer Trainingsmatte.

Hinter jeder Matte stehen unsere eigene Entwicklung, viel Tüftelei und unsere eigene Fertigung.

Von der ersten Matte zu verschiedenen STIRO Modellen

Aus der ursprünglichen Idee ist mittlerweile eine ganze Produktfamilie entstanden.

Denn nicht jeder trainiert gleich und nicht bei jeder Übung entstehen Belastungen an denselben Stellen.

Deshalb gibt es heute verschiedene STIRO Modelle für unterschiedliche Anforderungen – vom Allrounder über kompaktere Lösungen bis hin zu Varianten mit unterschiedlich angeordneten Soft Impact Zonen.

Auch für Kinder haben wir eine eigene STIRO Kids entwickelt.

Was alle Modelle verbindet, ist das Grundprinzip, mit dem alles angefangen hat:

Stabilität dort, wo sie beim Training wichtig ist. Dämpfung dort, wo sie gebraucht wird.

Von Oberösterreich hinaus in die Fitnesswelt

2026 war für uns nicht nur das Jahr unseres Verkaufsstarts.

Wir durften STIRO auch bei unterschiedlichen Startup-Veranstaltungen präsentieren und waren unter anderem bei SALZ und FIBO dabei.

Für ein junges Familienunternehmen sind solche Momente etwas Besonderes.

Denn noch kurze Zeit zuvor hatten wir an unseren ersten Prototypen gearbeitet. Plötzlich standen wir mit unserer eigenen Trainingsmatte vor Menschen aus der Fitness-, Gesundheits- und Startup-Welt und erklärten eine Idee, die ursprünglich bei einer ganz normalen Trainingseinheit entstanden war.

Und das ist erst der Anfang

Heute stehen wir noch ziemlich am Anfang unserer Geschichte.

Wir möchten STIRO weiterentwickeln, neue Produkte schaffen und unsere Trainingsmatten sowohl im privaten Training als auch in Physiotherapiepraxen, Fitnessstudios und bei Trainerinnen und Trainern etablieren.

Gleichzeitig möchten wir an dem festhalten, was STIRO von Beginn an ausgemacht hat:

selbst entwickeln, selbst ausprobieren und Lösungen nicht einfach akzeptieren, nur weil etwas schon immer so gemacht wurde.

Vielleicht beschreibt genau das STIRO am besten.

Wir haben nicht nach einer Geschäftsidee gesucht.

Wir hatten ein Problem beim Training – und wollten eine bessere Lösung dafür.

So entstand STIRO.

Entwickelt aus physiotherapeutischer Praxis. Produziert in Oberösterreich. Mit Soft Impact Zonen für gezielte Dämpfung beim Training.

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